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Harald Birklhuber (* 1961 in Steyr) ist ein österreichischer Maler.

Harald Birklhuber
Harald Birklhuber

Leben


Harald Birklhuber absolvierte von 1992 bis 1997 die Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und schloss diese 1997 mit dem Diplom der Meisterklasse für Malerei und Grafik ab. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Kronstorf.[1] Er ist Mitglied der Vereinigung Kunstschaffender Oberösterreichs. Seine Werke sind sowohl in öffentlichen als auch in privaten Sammlungen zu finden.


Künstlerischer Arbeitsbereich


Atelier Birklhuber
Atelier Birklhuber

Die Kunsthistorikerin Karin Zangerl beschreibt ihn als Maler, der eine unverwechselbare künstlerische Identität entwickelt habe.[2]

„Die Spontanität seiner Malweise zeugt von der expressiven Prägung seiner Bilder. Der virtuose Umgang mit dem Licht hingegen erinnert zweifelsohne an den österreichischen Stimmungsimpressionismus. Wie die internationalen Impressionisten geht auch Birklhuber direkt von den Natureindrücken und der Momenthaftigkeit der Figuren und Gegenstände aus. Stets bleibt er der Gegenständlichkeit verpflichtet, ohne im eigentlichen Sinne abzubilden.“

Dabei spielt er laut der Kunsthistorikerin Eva-Maria Manner mit dem Kolorit, weitet die die übliche Farbpalette aus und erhebt in seinen Werken „Gewöhnliches“ zum Bildsujet.[3]

Es geht ihm um das – zuerst für ihn selbst – gelungene Bild. Das findet er nicht in der Übereinstimmung der Darstellung mit der Wirklichkeit, sondern in der Übereinstimmung des Gemalten mit dem von ihm Gefühlten.


Studienaufenthalte


Israel (1995, 2000), Madrid (1995), London (1996), Andalusien (2001), Ligurien Cinque Terre (2002), Frankreich („Auf den Spuren Cezannes“ (2004)), Kroatien (2006), Kalifornien und New York (2007), Kuba (2009), Südafrika (2012), Zypern (2015) und Marrakesch (2017)

Kulturmedaille Montagnana 2003
Kulturmedaille Montagnana 2003

Preise



Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)



Einzelnachweise


  1. birklhuber.com | " tradition ist nicht die anbetung der asche, sondern die weitergabe des feuers ". Abgerufen am 9. Dezember 2017 (deutsch).
  2. Presse | birklhuber.com. Abgerufen am 7. Dezember 2017 (deutsch).
  3. Kunstflug 16. Vereinigung Kunstschaffender Oberösterreichs, 2016, abgerufen am 9. Dezember 2017 (deutsch).
  4. Auszeichnung: Kronstorfer erhält das bronzene Kulturehrenzeichen. Abgerufen am 1. April 2022.
  5. dieKUNSTsammlung - Informationen. Abgerufen am 7. Dezember 2017.
  6. Lions Club Traun (Hrsg.): Lions im Museum Angerlehner. In: Ausstellungskatalog. Abgerufen am 7. Dezember 2017.
  7. Niederlechner, Johann: Altstadt Galerie Hall - Harald Birklhuber. 1. November 2020, abgerufen am 29. August 2021.
  8. Vereinigung Kunstschaffender OÖ: Alles was Farbe ist. Abgerufen am 7. Dezember 2017.
  9. „Die Welt ist alles, was Farbe ist“ - salzi.at | Aktuelles aus dem Salzkammergut. In: salzi.at | Aktuelles aus dem Salzkammergut. 22. September 2017 (salzi.at [abgerufen am 7. Dezember 2017]).
  10. Kunst- und Kulturvereinigung Brauhausgalerie Freistadt: Aktuelles. Abgerufen am 10. September 2021 (deutsch).
  11. Raiffeisenbank Sierning. Abgerufen am 25. Oktober 2021.
Personendaten
NAME Birklhuber, Harald
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Maler
GEBURTSDATUM 1961
GEBURTSORT Steyr



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