Josef Geyling (* 10. Dezember 1799 in Wien; † 15. Juni 1885 in Hütteldorf bei Wien) war ein österreichischer Maler.
Josef Geyling, Lithographie von Eduard Swoboda, ca. 1840
Biografie
Josef Geyling war der Sohn des Hofdekorationsmalers Andreas Geyling (1763–1819). Sein jüngerer Bruder war der Maler Carl Geyling.
Josef Geyling malte und restaurierte zahlreiche kirchliche sowie profane Gebäude aus. Zu seinen Werken gehörten die Deckengemälde im Redoutensaal in der Hofburg die er 1840 malte, die Kirche St. Johann Nepomuk im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt sowie wie Werke in den Schlössern Schönbrunn, Laxenburg und Eisgrub.
Er war auch für die Restaurierung des Schweizertores in der Hofburg zuständig. Zusätzlich malte er Porträts.
Für seine Dienste erhielt Geyling den Titel eines Hof-Zimmermalers.
Literatur
Constantin von Wurzbach: Geyling, Joseph. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 5.Theil. Verlag der typogr.-literar.-artist. Anstalt (L.C. Zamarski & C. Dittmarsch.), Wien 1859, S.165f. (Digitalisat).
Geyling, Josef. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S.435.
Lhotsky
Bodenstein
Josef Geyling. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 52, Saur, München u.a. 2006, ISBN 3-598-22792-2, S.460.
Другой контент может иметь иную лицензию. Перед использованием материалов сайта WikiSort.org внимательно изучите правила лицензирования конкретных элементов наполнения сайта.
2019-2026 WikiSort.org - проект по пересортировке и дополнению контента Википедии