Elena Filipovic (* 1972 in Los Angeles)[1] ist eine Kuratorin und promovierte Kunsthistorikerin. Nachdem sie von 2009 bis 2014 als Kuratorin im Wiels – Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Brüssel tätig war, leitet sie seit 2014 als erste Frau die Kunsthalle Basel.
Filipovic hat einen Bachelorabschluss in Englisch von der Cornell University[2] und wurde im Jahr 2013 mit einer Doktorarbeit über Marcel Duchamp an der Princeton University in Kunstgeschichte promoviert.[3] Nach einer kuratorischen Assistenz bei Hans-Ulrich Obrist am Musée D’Art Moderne de la Ville de Paris verantwortete sie 2003 als Ko-Kuratorin die Sektion „Utopia Station“ an der Biennale von Venedig.[2] Im Jahr 2008 kuratierte sie gemeinsam mit dem Kurator Adam Szymczyk die 5. Berlin Biennale „When Things Cast No Shadow“.[4] Von 2009 bis 2014 war sie leitende Kuratorin am Wiels – Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Brüssel.[5] 2014 wurde Elena Filipovic als erste Direktorin an die Kunsthalle Basel berufen.[6] Insgesamt kuratierte sie zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen (u. a. zu Marcel Duchamp, Félix Gonzalez-Torres, Alina Szapocznikow, Franz Erhard Walther, Klara Lidén, Anicka Yi, Mark Leckey, Vincent Meessen, Anne Imhof, Lynette Yiadom-Boakye, Michael E. Smith, Yuri Ancarani, Sadie Benning, Maria Loboda, Shahryar Nashat und Daniel Dewar & Grégory Gicquel).
Personendaten | |
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NAME | Filipovic, Elena |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Kuratorin und Kunsthistorikerin |
GEBURTSDATUM | 1972 |
GEBURTSORT | Los Angeles |