Der Schlossgarten ist eine Grünfläche im Zentrum der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Er befindet sich nördlich des Kieler Schlosses
zwischen der gleichnamige Straße, der Hegewischstraße, dem Düsternbrooker Weg und der Straße Prinzengarten.[1] Er ist bei einer Fläche von knapp drei Hektar rund 300 Meter lang und 100 Meter breit. Auf dem nördlichen Teil des Parks befindet sich der Skulpturengarten der Kunsthalle Kiel.
Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I., Kriegerdenkmal
Nutzung
Nutzergruppen
Fußgänger, Freizeit
Technische Daten
Parkfläche
ca. 29.500 m²
Geschichte
Der Kieler Schlossgarten wurde als kleiner Renaissancegarten angelegt, als Adolf I. das Schloss von 1558 bis 1568 zu einem aufwendigen Renaissancesitz ausbaute. Herzogin Friederike Amalie ließ die Anlage 1695 zu einem prachtvollen Barockgarten umbauen. Dieser wurde allerdings nach seiner Blütezeit nicht mehr gepflegt und bildete Mitte des 19. Jahrhunderts die Grundlage für die Anlage eines Englischen Landschaftsgartens.[2]
Nach dem Zweiten Weltkrieg verwahrloste die Anlage. Der obere Teil wurde als Parkplatz für das Universitätsklinikum genutzt. Seit 2007 werden die Beete rund um das Reiterstandbild nach historischen Plänen angelegt. 2010 wurden die Terrassen wieder hergestellt.[3]
Bauwerke
Von Adolf Brütt 1896 fertiggestelltes Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I.
Kriegerdenkmal für die 26 Kieler Bürger, die 1870/71 im deutsch-französischen Krieg gefallen sind. Es wurde zwischen 1879 und 1905 in Etappen von dem Kieler Architekten Heinrich Moldenschardt und dem Berliner Bildhauer Rudolf Siemering geschaffen
Gefallenen-Ehrenmal der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, errichtet 1931 von Gustav August Munzer zu Ehren der umgekommenen Studenten und Dozenten im Ersten Weltkrieg
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal im wiederhergestellten Prachtbeet nach historischen Pflanzplänen
Literatur
Margita Marion Meyer, Ingrid Wettig-Homm: Zur Rekonstruktion der historischen Teppichbeete am Fuße des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. im Kieler Schlossgarten. In: Denkmal. Zeitschrift für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein. 14/2007, ISSN0946-4549, S. 107–111.
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